BYOD als Vorbereitung auf die Uni?

Bundesarchiv, Bild 183-48793-0001 / CC-BY-SA

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Christoph Pallaske weist in einer Fußnote zu seinem Beitrag „Medienwandel | Perspektiven für den Geschichtsunterricht | Teil 1 | Das Schulbuch auf der Roten Liste analoger Arten?“ darauf hin, dass an den Universitäten ohne, dass das so benannt würde, de facto BYOD praktiziert wird:

Die Studierenden bringen ihre Geräte mit, die Uni stellt eine Wlan und Beamer die notwendige Infrastruktur.

Wäre also BYOD in der Schule, dann die entsprechende Vorbereitung auf das Arbeiten an der Universität?

Wer sein eigenes Gerät nutzt statt zeitweise zur Verfügung stehender (schulischer) Rechner kann sich eine ganz andere persönliche Lernumgebung (PLE) zusammenstellen und damit dauerhaft arbeiten. Diese PLE kann, sofern sie nicht ausschließlich auf einer institutionell gebundenen Lernplattform besteht, auch nach dem Abitur weiter genutzt und ausgebaut werden. Das Anlegen und Nutzen einer persönlichen Lernumgebung und eines entsprechenden Netzwerks (PLN)  würde demnach zu einer langfristigen Querschnittsaufgabe von Schule und zu einer wesentliche Grundlage für lebenslanges Lernen.