Wenn mein Kind in der BYOD-Klasse wäre….

Ich war mal bei einer Klassenfahrt in die Wälder des Hunsrück dabei. Ein Junge sagte: „Die Hose ist neu, die darf ich nicht dreckig machen!“. Bei einer Fahrt mitten in den Wald! So sind Eltern halt manchmal: Das Kind soll ordentlich angezogen sein!

Sinn der BYOD-Klasse ist es, bereits vorhandene Geräte für die Schule zu nutzen. Wenn nun mein Kind in der BYOD-Klasse wäre…würde ich extra ein neues Gerät besorgen? Nun, das Handy meines Sohnes ist „Einsteigerklasse“, wie es die Fachpresse wohl einstuft. Wäre ein größeres Display, ein zweiter Prozessorkern oder mehr Speicher nicht besser? Was, wenn alle anderen mit i-Dings oder Galaxy-sowieso auftrumpfen können? Soll er das „schlechteste“ Gerät in der Klasse haben? Werden die LuL dafür sorgen, dass der Preis des Geräts nicht zum Statussymbol wird? Oder werden Kinder mit den supertollen Alleskönner-Geräten sogar bevorzugt?

Solche Sorgen haben manche Eltern.

Sinn des Projekts ist es doch aber, die schon vorhandenen Geräte zu nutzen.

Mein Sohn ist schon eine Klasse weiter als die BYOD-Klasse, ich muss in dieser Hinsicht nix entscheiden.